Spezialtipp

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Bild: SWR/Lena Semmelroggen

Dienstag, 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Jazz Session

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Jazz in Südwest - Im Studio die SWR Big Band. Die SWR Big Band

Tagestipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar Frauenpower statt Corona Neuseeland und seine Premierministerin Von Michael Frantzen "I did a little dance", so hat die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern ihre persönliche Freude in Worte gefasst, als sie das Land Anfang Juni für coronafrei erklärt hat. Tatsächlich findet die 39-jährige häufig den richtigen Ton. Sei es als sensible Krisen-Managerin wie nach dem Terroranschlag von Christchurch im vergangenen Jahr, sei es auf der UN-Vollversammlung im September, wo sie ihr damals drei Monate altes Baby mitnahm. Dass es die Frau aus Hamilton bis an die Spitze der 4.8-Millionen-Einwohner-Insel gebracht hat, hat sie ihrem Talent zu verdanken. Und der Tatsache, dass Neuseeland eines der fortschrittlichsten Länder weltweit ist. Weibliche CEOs, Profi-Sportlerinnen, Polizeichefinnen: In Neuseeland selbstverständlich. Dem Land der emanzipierten Frauen.

Konzerttipp

Heute, 19:30 Uhr Ö1

On stage

Die Online-Bühne im Wiener Porgy Bess Das Konzertgeschehen ist zurzeit zum Erliegen gekommen, musiziert wird trotzdem: Der Wiener Jazzclub Porgy Bess unterstützt die heimische Szene im Rahmen der Reihe "The Show Must Go On(line)" mit regelmäßigen, live im Internet gestreamten Konzerten in Kleinbesetzungen. Marlene Schnedl präsentiert Highlights aus dem Programm der letzten Wochen. Gestaltung: Marlene Schnedl

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Publikumswunsch: Volksfest (1/4) Von Rainer Nikowitz Bearbeitung: Martin Zylka Komposition: Mike Herting Erzähler: Peter Simonischek Suchanek: Christopher Schärf Grasel: Simon Schwarz Schneckerl: Manfred Böll Spakowitsch: Heinrich Baumgartner Stratzner: Branko Samarovski Poldi Gärtner: Valentin Schreyer Bertl Gärtner: Rudolf Schlager Susi: Katrin Hauptmann Pfarrhofer: Roland Silbernagl Nidetzky: Victoria Trauttmansdorff Kommissar Wimmer: Wolf Bachofner Kanschitz: Georg Marin Gerstmeierin: Gabriela Schmoll Arzt: Thomas Maximilian Held Hiefler: Ernst Konarek Gregor Mantler: Stefko Hanushevsky Reporter: Jeff Zach Mutter: Gerhild Didusch Pastor: Martin Bross Urli Burli: Verena Plangger Regie: Petra Feldhoff Anschließend: WDR 3 Foyer

Featuretipp

Heute, 09:30 Uhr Ö1

Radiokolleg - Kunst im Schatten der islamischen Zensur

Reflexionen über den Iran in Film und Literatur (1). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Bei der Berlinale 2020 ging der Goldene Bär an den iranischen Regisseur Mohammed Rasoulof. Er wurde für seinen Film "Es gibt kein Böses" ausgezeichnet, in dem er sich mit der Todesstrafe in seiner Heimat auseinandersetzt. Rasoulof konnte den Preis nicht persönlich entgegennehmen, eine Ausreise aus dem Iran wurde ihm verwehrt. Zugleich wurde ihm eine Haftstrafe angedroht. Den Goldenen Bären gewann bereits 2011 der Iraner Ashgar Panahi mit seinem Film "Nader und Simin: Eine Trennung". Und das sind nur zwei von zahlreichen internationalen Preisen, die iranischen Regisseuren in den vergangenen Jahrzehnten verliehen wurden. Iranische Filme und Bücher stoßen in vielen Teilen der Welt auf reges Interesse. Dabei kann man in Übersetzungen in westliche Sprachen oft lesen, was im Iran in persischer Sprache nicht veröffentlicht werden darf. Die Revolution von 1979, das Islamische Regime und die strenge Zensur bilden den Hintergrund, vor dem sich das Leben abspielt. Iranische Kunstschaffende streben häufig danach, die Grenzen auszuloten und ein wenig auszudehnen. In ihren Werken verarbeiten sie eine große Vielfalt an Themen: die soziale Ungleichheit, Umweltfragen, die Lage der Frauen, zwischenmenschliche Beziehungen, Scheidung, Autoritätskritik, Träume von einem anderen Leben, Emigration und Exil, Alltagssorgen und Alltagskuriositäten. Filmemacher/innen und Autor/innen können in ihrer Bildersprache auf die Jahrtausende alte persische Kultur ebenso rekurrieren wie auf große internationale Traditionen.

Podcast

Bayern 2

#01 Tonleitern - Wie Musik geordnet wird

Ob in einer Beethoven-Sinfonie oder in einem Pop-Song, für heutige Musiker und Hörer sind Dur- und Moll- Tonleitern ganz natürlich. Dabei sind sie künstliche Gebilde. Es hätte auch anders kommen können. (BR 2017)

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Krieg der Zeiten

Der fünfzehnjährige Kire wächst 1944 in den Pommerellen auf. Durch die Liebe zu allen Dingen kann Kire mit Pflanzen und Tieren sprechen und er hat die Gabe, mit Hilfe seiner starken Fantasie, in die gute alte Zeit reisen zu können. Doch die Schatten des Krieges werden immer bedrohlicher und holen Freunde, geliebte Familienmitglieder, seine Fantasie und damit auch seine Kindheit. Eine geheime Gilde von Meistererzählern will Kire aufgrund seiner Begabung vor dem Krieg retten und schickt den jungen Meistererzähler Flint als Dorf-Postbooten getarnt, den Auserwählten in die Gilde zu holen. Doch das geht gründlich schief, denn Kire ist nicht der einzige in seiner Familie, der durch die Zeit reisen kann. Sein Bruder, seine Großmutter und er selbst versuchen aus der Zukunft kommend, Kires Kindheit zu erhalten und seine Vergangenheit zu ändern - was fatale Folgen hat...

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